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Ein kleines Dorf mit ca. 100 Einwohnern und 10 Bars (Kneipen). Im 7. Jh. v. Chr. als griechische Piratensiedlung entstanden, besitzt Sinemoretz heute einen fast jungfräulichen Reiz. Hier ist man allein. Die kleinen, wilden Strände, an die der Wald heran reicht, und die Mündung des Flüsschen Weleka bleiben Einzelgängern und Verliebten vorbehalten.
Sollte man sich hier am 21. Mai (nach dem alten Kalender der dritte und vierte Juni) dem Tag der Heiligen Konstantin und Elena, aufhalten, dann kann man live die "Nestinarski - Tänze" (Feuertänze) in den Strandsha - Dörfern Balgari, Brodilovo und Kosti erleben. Nahe vom Dorf Kosti befindet sich das älteste Naturschutzgebiet Bulgariens, ein Wald vorwiegend aus Eichen und orientalischen Buchen. Die abgeschiedenen Strandsa - Dörfer sind unbedingt eine Entdeckung wert. Bei Svesdez und Dolno Jabalkovo warten Dolmen ("Steintisch, tischförmig gebautes Steingrab der Jugendsteinzeit und früheren Bronzezeit") und in Stilovo, Braschljan, Bjala woda, Goljamo Bukovo sind es alte, verfallene Häuser und die überall vorherrschende wundervolle Romantik. |