Nessebar in Bulgarien am Schwarzen Meer Geschichte
Nessebar am Schwarzen Meer   - Geschichte -


Nessebar
 

Nessebar, eine Bilderbuchschönheit auf einer Felsenhalbinsel. Mehr als 3000 Jahre lang wurde sie ununterbrochen besiedelt.

Das thrakische Fischerdorf "Menabria" ( Messambria, Messemvria ) wurde im 6 Jh. v. Chr. von dorischen Griechen übernommen und stellte in der Antike die einzige dorische Kolonie, gegenüber den zahlreichen ionischen Siedlungen, an der bulgarischen Schwarzmeerküste dar. Als "Messambria" entwickelte es sich zu einem Handelszentrum mit zahlreichen kulturellen Einrichtungen (u.a. einen Apollo Tempel) und strategischen Befestigungsanlagen, das seinerseits neue Kolonien gründete. Ohne Schaden zu nehmen, unterwarf sich die Stadtbevölkerung in den folgenden Jahrhunderten römischen, byzantinischen und bulgarischen Herrschern. Vor allem die Byzantiner nutzten die geografischen Bedingungen, um ihre unbequemen Gegner auf die Halbinsel zu verbannen. Die Verbannten zeigten ungeahnt frommen Besserungswillen und stifteten unzählige Kirchen, so dass auf der schmalen Felsenhalbinsel schließlich mehr als 80 Kirchengebäude ( c.a. 40 davon im Mittelalter )entstanden. Ein großer Teil befindet sich heute allerdings unter dem inzwischen gestiegenen Meeresspiegel.
Während des Osmanischen Reiches geriet das in "Nessebar" umbenannte Städtchen vorübergehend in den Hintergrund, ein türkisches Badehaus und später die Häuser im Stil der nationalen Wiedergeburt wurden nichtsdestotrotz noch in die architektonische Vielfalt hineingezwängt
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Mit dem 20. Jahrhundert wurden Fischerei und Tourismus zur Haupteinnahmequelle der Bevölkerung. Im Zuge dessen entstand das der Altstadt vorgelagerte Neu - Nessebar, das mehr oder weniger aus Hotels und Restaurants besteht.
 

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