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Kovatscheviza ein hoch gelegenes und ungewöhnliches Dorf in einer märchenhaften Natur.
Das Dorf Kovatscheviza liegt ca. 18 km nördlich von Garmen und ist über eine sehr enge und schlecht ausgebauten Strasse zu erreichen. Die Anfahrt erfordert etwas Mut, aber es wird belohnt wenn wir dieses Dorf erreichen, mit der herrlichen Natur die diesen Ort umgibt.
Gleich nach Garmen durchfährt man ein Roma - Wohnviertel und erreicht das Dorf Leschten. In Leschten sieht man Wiedergeburtshäuser mit flachen Steinen als Dachplatten. Ein typisch bulgarisches Dorf. Die Kirche wurde erst 1934 gebaut, daneben steht das alte Schulhaus aus dem Jahre 1838. Der nächste Ort ist Gorno Drjanovo, es ist ein Pomaken - Dorf mit großen zwei - bis dreistöckigen Häusern und einer 1938 erbauten Moschee. Die Bewohner dieses Dorfes sind größtenteils blond und blauäugig. Nun endlich erreicht man Kovatscheviza, es ist kein gewöhnliches Dorf und es ist kaum zu glauben, dass in früherer Zeiten 2800 Bewohner die idyllischen Häuser bewohnt haben. Anfang des 20. Jh. gingen aus diesem Dorf 29 Wissenschaftler und Professoren hervor, die dazu noch in Frankreich ihre Ausbildung erhielten. In Kovatscheviza wurde schon vor 1900 eine Kanalisation gelegt. Zum Dorf gehörten 40.000 Hektar Wald. Bei der Geburt des Thronfolgers "Simeon" schenkten ihm die glücklichen Dorfbewohner die Gegend "Milka" mit drei Quadratkilometern Wald. Die Beschlüsse des Berliner Kongresses ( bis 1912 war das Dorf noch unter türkischer Herrschaft ) und die kommunistische Nationalisierung des Landes führten zur Entvölkerung dieses blühenden Dorfes. Ein sehr großer Teil der architektonisch wertvollen Häuser zerfielen schließlich. Zur Zeit leben in diesen wenigen noch verbliebenen 50 - 60 Häusern ca. 150 Menschen. Sehenswert auch die schöne Kirche "Nikolaj Tschudotworez". Seit dem 7. September 1977 ist Kovatscheviza Architekturreservat.
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