Kazanlak - Geschichte -
Kazanlak   - Geschichte -


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Das Städtchen Kazanlak ist einer der meistbesuchten Orte des Hinterlandes, da sich hier das unter Schutz der UNESCO stehende thrakische Grabmal befindet. Während der Bauarbeiten von 1947 bis 1955 an dem riesigen Stausee im Westen von Kazanlak entdeckte man durch Zufall die weit reichenden historischen Wurzeln der Stadt. Hier befand sich im 4/3. Jh. v. Chr. die Stadt Sevtopolis, Hauptstadt und kulturelles Zentrum des thrakischen Odrysenreiches unter König Sevt III. Später fand man mehr als 12 thrakische Grabanlagen in der Umgebung. Die thrakische Siedlung, so ergaben die archäologischen Recherchen, hatte lange Zeit und diverse kriegerische Attacken überdauert: Alexander der Große, Goten, Hunnen, Petschegenen und Slawen konnten sie nicht einnehmen. Später wurde sie unter dem Namen Tilis als keltische Hauptstadt bekannt und schließlich von Bulgaren bzw. Osmanen übernommen. Die günstige Lage ermöglichte seit jeher den Handel und die Produktion von Wein und Rosenölen. Während der Wiedergeburtszeit wurde das kostbare Öl sogar bis nach Amerika exportiert.

Das thrakische Grabmal (trakijskata grobniza) ist im nordwestlich der Stadt gelegenen grünen Hügelpark Tjulbe versteckt und ist eingetragen in die Liste des Weltkulturerbes und somit unter UNESCO Schutz stehend.

 

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