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Am Fuß des Pirin - Gebirges, im Tal von Razlog, liegt der Eingang zum Nationalpark Pirin, die 12 000 Menschen zählende Gemeinde Bansko. In den letzten hat sich dieses Gebiet, für das lange Winter und kurze, ziemlich kühle Sommer kennzeichnend sind, zu einem der Wintersportzentren des Landes entwickelt. Wer aber in die Stadt kommt, wird rasch merken, warum sie auch in der Schneefreien Zeit unzählige Reisende anzieht: Weitaus besser als in den meisten anderen Städten fügen sich im Stadtzentrum die Neubauten mit den zahlreichen bewahrten Teilen des alten Kerns zusammen. Den Gebäuden aus dem 18. und 19. Jh. sieht man an, dass hier einiges an Reichtum konzentriert war. Vor allem dank Handel und Handwerk, aber auch dank seiner Lage an der Verbindungslinie zwischen Ägäis und Mitteleuropa hatte sich Bansko im 18. Jh. zu einem blühenden Zentrum der Region entwickelt.
Die alten Häuser in Bansko haben zwei Gesichter und erinnern an die Klosterarchitektur. Zur Strasse erhebt sich eine strenge, fast abweisende Steinfassade. Umso freundlicher wirkt der Innenhof mit Balkonen, geschnitzten Holzgeländern und schlanken Säulen.
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