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Assenovgrad mit ca. 50 000 Einwohnern liegt 20 km südlich von Plovdiv und ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die nähere Umgebung. Die Stadt selber hat aber auch einige Sehenswürdigkeiten wie zahlreiche Häuser aus der Wiedergeburtszeit und alte Kirchen zu bieten. Wer sich für Sakralkunst interessiert, für den sind einige der insgesamt 10 Kirchen im Ort sehenswert: "Sweta Bogorodiza", "Kwartal Gorni Voden", "Uliza Sweti Kirik", "Sweti Nikola", "Sweta Marina" (Kirchturm).
Ringsum das Dörfchen Brestoviza bei Assenovgrad findet sich mehr als ein Drittel aller Weinberge Bulgariens. Ein kleines Weinmuseum informiert über die lange Weinbautradition in Bulgarien. Höhepunkt ist aber die ca. 2 km vom südlichen Ortsausgang (Strasse nach Smoljan) entfernte, hoch auf einen Felsen über dem schmalen Talgschlund thronende Festung Assen. Der Weg hinauf biegt beim Hotel Villa Donna rechts ab. Feste und Kirche der hl. Gottesmutter von Petritsch (so hiess Assenovgrad zur Zeit des Zaren Ivan Assen) entstand auf Geheiß Zars Ivan Assen II. ab 1230 , mithin in der Zeit der Kreuzzüge. Von der ehemals großen Anlage ist nur die zweistöckige Burgkirche erhalten. Das untere Stockwerk wurde wahrscheinlich als Grabstätte konzipiert, während im oberen, über eine Freitreppe zu erreichenden Geschoss die Gottesdienste stattfanden. |