|
Das Hafenstädtchen Achtopol 16 km südlich von Zarevo mit ca. 1300 Einwohnern liegt wundervoll auf einer felsigen Halbinsel, die im Süden vom Mündungsgebiet des Veleka - Flusses und im Hinterland von den Ausläufern des Strandschagebirges begrenzt wird. Von der Vergangenheit erzählen die Überreste uralter Mauern einer einst starken, dann von den Türken zerstörten Festung. Die historischen Wurzeln der Ortschaft reichen bis zu thrakisch / griechischen Siedlungszeiten zurück, jedoch blieb die städtische Entwicklung verhalten. Außer einem kleinen Brunnen mit thrakischem Reiterbild im Zentrum sind nur eine kleine Kirche und ein Schulgebäude oberhalb des Hafens den Flammen des Bandes von 1918 entkommen. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1776, wie alle christlichen Gotteshäuser die unter osmanischer Besatzung entstanden, ist sie äußerlich unauffällig und etwas in den Boden eingelassen. Nach dem verheerenden Brand wurden wieder schöne Häuser in die steilen Gassen gebaut, und es hat sich ein bescheidener Tourismus entwickelt. Mehr als auf Feriengäste konzentriert man sich bisher noch auf den Fischfang. Die Halbinsel ist von rötlich schimmernden Felsen umgeben, doch der städtische Strandabschnitt ist lang und feinsandig und im Hintergrund von Hügeln abgeschirmt. Außer ein paar Cafes und relativ wenigen Badegäste zeugt hier noch nichts vom Tourismus. |